Dänemark ist beim bargeldlosen Bezahlen weltweit ganz vorne. Ihre Kreditkarte reicht für alles – vom Hotdog-Stand bis zur Fähre. Euro werden Sie hier nicht los. Was Sie sonst noch wissen müssen, steht hier.
Dänemark ist EU-Mitglied, hat aber den Euro nicht eingeführt – und wird es auf absehbare Zeit auch nicht tun. Bezahlt wird in Dänischen Kronen (DKK). Eine Krone besteht aus 100 Øre, wobei Øre-Münzen seit 2008 abgeschafft sind.
1 Euro ≈ 7,46 DKK. Der Kurs ist seit Jahrzehnten stabil, weil die dänische Krone an den Euro gekoppelt ist. Schwankungen liegen fast immer unter 1 %. Für schnelle Kopfrechnung: Preis in DKK geteilt durch 7,5 ergibt ungefähr den Euro-Betrag.
Offiziell: Nein. Manche Touristenläden und Fährterminals nehmen Euro-Scheine an, aber zu miserablen Kursen – und das Rückgeld kommt in Kronen. Lohnt sich nie. Zahlen Sie mit Karte, dann wird automatisch zum fairen Tageskurs umgerechnet.
In Dänemark können Sie wirklich überall mit Karte zahlen. An der Tankstelle, im Supermarkt, im Café, am Kiosk, auf dem Wochenmarkt, im Bus – sogar für einen einzelnen Äpfel beim Obsthändler. Kein Augenrollen, kein Mindestbetrag, keine Diskussion.
Überall akzeptiert. Debit und Credit. Die sicherste Wahl für Dänemark.
Genauso verbreitet wie Visa. Wird an jeder Kasse und jedem Automaten genommen.
Kontaktloses Bezahlen ist Standard. Karte ans Terminal halten, fertig. Bis 350 DKK ohne PIN.
Funktioniert an den meisten Terminals. Handy statt Karte – kein Problem.
Die deutsche Girocard (früher EC-Karte) funktioniert in Dänemark nur, wenn sie ein Co-Branding mit Visa oder Mastercard hat (V-Pay oder Maestro). Reine Girocards ohne internationales Logo werden nicht akzeptiert. Prüfen Sie das vor der Reise.
MobilePay ist Dänemarks Bezahl-App Nummer eins. Über 4,5 Millionen Dänen nutzen sie – bei 5,9 Millionen Einwohnern ist das fast jeder Erwachsene. Damit bezahlen Dänen im Café, auf dem Flohmarkt, beim Straßenmusiker und untereinander.
MobilePay erfordert ein dänisches Bankkonto oder eine dänische CPR-Nummer (Personennummer). Deutsche Bankkonten funktionieren nicht. Die App lässt sich zwar installieren, aber ohne dänisches Konto nicht einrichten. Das ist keine technische Einschränkung – das ist Absicht.
In der Praxis ist das selten ein Problem. Es gibt aber Ausnahmen: Manche kleine Stände auf Flohmärkten oder in ländlichen Gegenden akzeptieren nur MobilePay. Kein Bargeld, keine Karte – nur die App. Passiert selten, aber wenn es passiert, haben Sie Pech. Ist uns selbst schon passiert an einem Erdbeerstand auf Falster.
Falls Sie doch Bargeld brauchen: Geldautomaten heißen in Dänemark „Hævemaskine“ und stehen in jeder größeren Ortschaft. In Gedser, Nykøbing Falster und Maribo finden Sie welche ohne Suche.
Wenn der Automat fragt, ob Sie den Betrag in Euro oder in DKK abbuchen möchten: Wählen Sie DKK. Immer. Ohne Ausnahme.
Die Euro-Option heißt „Dynamic Currency Conversion“ (DCC) und ist ein legaler Trick, um Ihnen 3 bis 7 % zusätzliche Gebühren aufzubrummen. Der angezeigte Kurs sieht harmlos aus, ist aber deutlich schlechter als der Kurs Ihrer Heimatbank. Bei 500 DKK Abhebung zahlen Sie mit DCC schnell mal 3 bis 5 Euro extra – für nichts.
Das Gleiche gilt beim Kartenzahlen an Terminals, die nach der Währung fragen: Immer DKK, nie Euro.
Die meisten dänischen Automaten erheben keine lokale Gebühr. Aber Ihre deutsche Bank berechnet möglicherweise Fremdwährungsgebühren (typisch: 1,5 bis 2 %). Prüfen Sie die Konditionen Ihrer Karte vor der Reise.
Wenn überhaupt: 200 bis 500 DKK reichen als Notreserve. Das sind 27 bis 67 Euro. Mehr werden Sie kaum brauchen, weil Sie fast überall mit Karte zahlen können.
Kurze Antwort: Kaum. Dänemark ist eines der bargeldlosesten Länder der Welt. Seit 2016 dürfen Geschäfte in Dänemark Barzahlung ablehnen (außer Ärzte und Apotheken). Viele tun das auch.
Nehmen Sie 200 bis 500 DKK in bar mit – für den absoluten Notfall. Vielleicht ein kleiner Parkplatz ohne Terminal, ein Flohmarktstand oder eine Situation, in der Ihr Kartenlesegerät streikt. Alles andere läuft über die Karte. Wechseln Sie das Bargeld nicht vorher in Deutschland – die Kurse an deutschen Wechselstuben sind schlecht. Heben Sie es lieber am ersten Automaten in Dänemark ab (in DKK, nicht in Euro).
In Dänemark ist Trinkgeld im Preis enthalten. Das ist keine höfliche Floskel, sondern Realität. Servicekräfte verdienen in Dänemark faire Löhne (ein Kellner kommt auf rund 140 bis 160 DKK pro Stunde, das sind über 19 Euro). Trinkgeld ist weder erwartet noch üblich.
Kein Trinkgeld nötig. Kein Kellner wird Ihnen einen schiefen Blick zuwerfen, wenn Sie exakt den Rechnungsbetrag zahlen. Wenn das Essen herausragend war und Sie aufrunden möchten: Gerne. 5 bis 10 % sind dann eine nette Geste, aber wirklich kein Muss.
Auch hier: nicht erwartet. Im Taxi aufrunden auf den nächsten vollen Betrag ist nett, aber nicht üblich. Im Hotel lässt niemand Geld auf dem Kopfkissen. Lieferdienste erwarten kein Trinkgeld an der Tür. Dänemark ist in dieser Hinsicht wunderbar unkompliziert.
Offiziell nein. Manche Touristenläden und Fährterminals akzeptieren Euro-Scheine, aber zu schlechten Kursen – und das Rückgeld kommt in Kronen. Zahlen Sie mit Karte, dann wird automatisch zum fairen Tageskurs umgerechnet. Das ist immer die bessere Option.
Kaum. 200 bis 500 DKK als Notreserve genügen. Dänemark ist eines der bargeldlosesten Länder der Welt – Sie können fast überall mit Karte zahlen. Heben Sie Bargeld lieber vor Ort am Automaten in DKK ab, statt vorher in Deutschland zu tauschen.
Trinkgeld ist in Dänemark nicht erwartet. Servicekräfte werden fair bezahlt, der Service ist im Preis enthalten. Sie können bei besonders gutem Service aufrunden, aber kein Kellner wird es erwarten oder vermissen. In Taxis, Hotels und bei Lieferdiensten gilt dasselbe: freundlich, aber Trinkgeld ist kein Thema.
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